Medizintechnik

  • Luftbetten
  • Hubsessel
  • Zentralvakuumanlagen
  • Systeme für Dentalabsaugung
  • Dampfsterilisation (Autoklavieren)
  • Technische und medizinische Beatmungsgeräte

Luftmatratzen

Luftbetten werden bei bettlägerigen Patienten verwendet, bei denen die Gefahr eines Wundliegens (Dekubitus) besteht. Der Einsatz von Luft kann zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes von Patienten führen. Die Haut kann trocknen und besser heilen, wenn eine atmungsaktive Matratze verwendet wird. Gleichzeitig kann durch Aufblasen einzelner Luftkammern und Ablassen der Luft aus anderen Kammern der Druck auf die Haut variiert und ein Wundliegen verhindert werden. Durch gezieltes Anheben und Absenken bestimmter Bereiche sind Luftbetten auch bei der Positionierung des Patienten für die Behandlung oder Körperpflege eine große Hilfe.


Sitzkissen

Das Sitzkissen kann mit Hilfe von Druckluft angehoben werden, um dem Patienten das Aufstehen zu erleichtern. Hubsessel unterstützen das Pflegepersonal dabei, Patienten optimal zu versorgen.


Zentrale Vakuumsysteme

Zentralvakuumanlagen werden in Krankenhäusern und ambulanten chirurgischen Zentren zum Absaugen der bei Operationen anfallenden Flüssigkeiten eingesetzt. Im Operationsbereich ist ein Abscheider installiert, der die feinen von den gröberen Partikeln trennt. Wenn im OP-Bereich nicht genügend Platz ist, kann die Vakuumanlage wahlweise auch in größerer Entfernung installiert werden.


Absaugungsanlagen

Bei Geräten in der Zahnmedizin dient das Vakuum dazu, Flüssigkeiten wie das Kühlwasser des Bohrers, Speichel und Blut abzusaugen. Die bei diesen Anwendungen eingesetzten Seitenkanalgebläse müssen korrosionsbeständig sein.


Dampfsterilisation - Autoklavieren

Anwendungsbeispiele:

  • Instrumente
  • Textilien (Kleidung)
  • Verbandsmaterial

In einem Dampfsterilisator kondensiert der gesättigte heiße Dampf, wenn er mit einem kühleren Objekt, das sterilisiert werden soll, in Kontakt kommt. Die freigesetzte Wärme wird von diesem Objekt absorbiert. Dies führt zur Denaturierung der Keime, da die Molekularstruktur ihres Proteins zerstört wird. Zwar kann auch trockene Hitze zur Sterilisierung eingesetzt werden, aber feuchter Dampf eignet sich besser für diese Anwendung, da dieser Prozess mit niedrigeren Temperaturen und kürzeren Sterilisationszeiten auskommt. Der Sterilisationsprozess wird durch biochemische und physikalische Parameter bestimmt. Seine Wirksamkeit lässt sich mit Hilfe von Experimenten bestimmen, d. h. durch einen Vergleich der Keimanzahl vor und nach dem Sterilisationsprozess.


Technische und medizinische Atemschutzgeräte

Seitenkanalgebläse werden in tragbaren oder halbstationären Beatmungsgeräten verwendet. Im medizinischen Bereich bieten sie dem Patienten Unterstützung bei der Atmung, z. B. bei chronischen Lungenerkrankungen.
Im technischen Anwendungsbereich kommen Seitenkanalgebläse in Beatmungsgeräten zum Einsatz.
Bei beiden Anwendungen liegen die Vorteile in der langen Lebensdauer und der robusten Bauart.