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Dampfstrahlpumpen und -systeme von Nash

Erfahren Sie mehr über unsere Dampfstrahlpumpen:

Nash ist für seine kosteneffektiven Dampfstrahlpumpen weltweit bekannt. Anwendungsingenieure gewährleisten maximale Leistungsvorteile bei gleichzeitiger Optimierung eines Hybridsystems, das auf die Prozesse, Anwendungen und Technologieanforderungen zugeschnitten ist. NASH-Strahlpumpen minimieren die Treibhausgasemissionen und die Verbrauchswerte bei gleichzeitiger Verbesserung der Systemstabilität.

Wie Dampfstrahlpumpen funktionieren – Betriebsprofil

  • Treibdampf mit hohem Druck und niedriger Geschwindigkeit tritt in die Dampfkammer ein und tritt mit niedrigem Druck und hoher Geschwindigkeit (Überschall) durch die Dampfdüse aus.
  • Der Impuls des Dampfstroms reißt den Prozessdampf in die Ansaugkammer mit. Während des Mitreißens und Mischens wird die Geschwindigkeit des Treibmediums reduziert und die des Prozessmediums beschleunigt.
  • Das resultierende Gemisch erreicht im Diffusor Schallgeschwindigkeit, und es bildet sich eine stationäre Stoßwelle, die einen starken Anstieg des Absolutdrucks erzeugt.
  • Im Auslassdiffusor wird die verbliebende Geschwindigkeitsenergie in zusätzliche Druckenergie umgewandelt.

Vorteile einer Dampfstrahlpumpe:

  • keine beweglichen Teile
  • Einfache Bauweise
  • Relativ wartungsarm
  • Erhältlich in einer Vielzahl von Werkstoffen
  • Niedrige Investitionskosten, hoher Nutzwert

Wie lässt sich die Effizienz von Strahlpumpensystemen verbessern?

  • Kombinieren Sie die Vorteile von Strahlpumpen mit denen von Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen (Link zu verbundenen Produkten?)
  • Die letzte Stufe der Dampfstrahlvakuumpumpe samt Kondensator kann entfallen und wird durch eine hocheffiziente Flüssigkeitsring-Vakuumpumpe ersetzt.
  • Der Druck des Zwischenstufenkondensators wird optimiert und die Kühlwassermenge kann typischerweise reduziert werden
  • Die Zwischenstufen-Strahlpumpe kann zur weiteren Optimierung des Zwischendrucks und zur Minimierung der Dampfmenge mit neuen Düsen versehen werden.

Fehlerbehebung bei Strahlpumpensystemen

Es gibt zwei grundlegende Arten von Störungen in einem Strahlpumpensystem:

  1. Störungen durch äußeren Einfluss
    • Prüfen Sie, ob Änderungen an den an das Vakuumsystem angeschlossenen Anlagenteilen vorgenommen wurden, die einen Druckabfall etc. verursachen könnten.
    • Prüfen Sie, ob Änderungen am Prozess selbst vorgenommen wurden, die das Vakuumsystem beeinflussen könnten. Prüfen Sie, ob sich der Treibdampf-Druck oder die Treibdampf-Temperatur oder die Temperatur des Kühlwassers gegenüber der Systemspezifikationen geändert haben.
    • Prüfen Sie, ob sich das Problem schleichend oder plötzlich entwickelt hat. Gewöhnlich werden schleichende Veränderungen durch die Verschlechterung des Vakuumsystems verursacht, während der plötzliche Verlust des Vakuums auf Änderungen des Prozesses, der Betriebsmittel, übermäßigen Gegendruck oder Systemleckagen zurückzuführen ist.
  2. Durch gelieferte Komponenten verursachte Störungen (der Strahlpumpen, der Kondensatoren oder der Pumpen).
    • Um Fehlfunktionen zu lokalisieren, sollte ein schrittweises Verfahren zur Beurteilung jeder Komponente erfolgen.
    • Verschließen Sie den Einlass der Strahlpumpe der ersten Stufe (isolieren Sie das System vom Prozess), und nehmen Sie an jeder Strahlpumpe eine Messung vor.
    • Wenn die Messwerte bei Nulllast mit den Ergebnissen der Leistungstests auf dem Prüfstand übereinstimmen, ist mit den Strahlpumpen alles in Ordnung.
    • Prüfen Sie den Druckabfall an den Kondensatoren, die Kühlwassereinlass- und -auslasstemperaturen und die Dampfaustrittstemperaturen der einzelnen Kondensatoren, wenn das System im Prozess läuft.
    • Wenn die Ergebnisse mit den Auslegungsbedingungen übereinstimmen, bedeutet dies, dass das Vakuumsystem in Ordnung ist. Eine Fehlersuche am System vor den Strahlpumpen sollte durchgeführt werden.

Best Practice für Kunden, wenn sie ein neues Gerät erhalten

  1. Nehmen Sie eine Messung bei Nulllast jeder Strahlpumpe vor und bewahren Sie sie die Ergebnisse als Basiswerte auf.
  2. Wann immer das System ein Problem aufweist, vergleichen Sie den Wert bei Nulllast mit dem Basiswert. Wenn sie übereinstimmen, ist mit dem Strahlpumpensystem höchstwahrscheinlich alles in Ordnung.
  3. Sammeln Sie Daten zu den Zwischenstufenkondensatoren wie Druckabfall, Kühlwassereinlass- und -auslasstemperaturen, Dampfaustrittstemperaturen beim ersten Volllastbetrieb und behalten Sie diese als Basiswerte.

DIE FEHLERSUCHE IN EINEM MEHRSTUFIGEN SYSTEM ERFORDERT GEDULD, GESCHICKLICHKEIT UND ERFAHRUNG. DIE OBIGEN ANGABEN WERDEN IHNEN AUF DEM ZUR LÖSUNG VON LEISTUNGSPROBLEMEN HELFEN

Montage

  • Strahlpumpen können in jeder Einbaulage montiert werden, es müssen aber Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Entleerung des Systems getroffen werden.
  • Die Entleerungsleitungen von barometrischen Kondensatoren. Rohrbündelkondensatoren müssen hoch genug montiert werden, um das Wasser durch Schwerkraft abzuleiten und eine Überflutung des Kondensators zu vermeiden.
  • Strahlpumpen können Wasser in den Hotwell ableiten.
  • Wenn ein Kondensator nicht in ausreichender Höhe montiert werden kann, muss eine Pumpe mit niedrigem NPSH-Wert zur Kondensatableitung verwendet werden.

Allgemeine Begriffe

  • Trockenluftäquivalent (Englisch: dry air equivalent, DAE) – der äquivalente Massenstrom von Luft mit einer Temperatur von 21,1°C. Ein Industriestandard für die Strahlpumpenleistungsbewertung.
  • Kompressionsverhältnis – Verhältnis von Auslass - zu Saugdruck, beide als Absolutdrücke.
  • Leistungsgarantie – die Aussage oder Bedingung, die das Strahlpumpensystem erfüllen muss. Gewöhnlich ist es eine Ein-Punkt-Bedingung.
  • Treibdruck – normalerweise Dampf, ist der in der Dampfkammer der Strahlpumpe vorhandene Druck, d.h. der Druck direkt vor der Treibdüse.
  • Kühlwassertemperatur – die maximale Temperatur, die am Kondensatoreinlass während der gesamten Betriebsdauer der Anlage zur Verfügung steht.
  • Absperrdruck – der Saugdruck, den die Strahlpumpe bei Nulllast erreicht.
  • Stabilität – der stabile Betrieb ohne Schwankungen der Saug- und Förderdrücke. Bei einer Strahlpumpe mit instabiler Leistung kehrt sich die Strömung auf der Saugseite vorübergehend um und der Druck schwankt.
  • Kippdruck – Bezeichnet entweder den minimalen Treibmediumdruck, bei dem der Betrieb stabil ist oder den maximalen Prozessförderdruck, bei dem der Betrieb stabil ist. Schwankender Druck unter (Druck des Treibmediums) / über (Auslassdruck) führt zum Kippen der Strahlpumpe
  • Übernahmedruck – der Druck des Treibmediums oder der Verdichtungsdruck, der erreicht werden muss, um eine „gekippte“ Strahlpumpe wieder zu stabilisieren. Der Übernahmedruck des Treibmediums wird über dem Kippdruck liegen. Der Prozess-Verdichtungsdruck wird unter dem Prozesskippdruck liegen.
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